Schmuck aus Calamizit: Was sollte ich dar¨über wissen?

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Calamizit: Parterringe

Partnerlook ist in einer Partnerschaft eine oft gewünschte Sache, da bieten sich Schmuckstücke aus Calamizit natürlich als ideale Lösung an. Will heissen: Sie haben dasselbe Design und unterscheiden sich hauptsaechlich nur in der Groesse und dadurch, welcher der Ringe mit wievielen Edelsteinen verziert ist:

Hier zwei Video-Tipp zu Calamizit:

Schmuck aus Calamizit? from Schmuck aus Calamizit on Vimeo.

Was der Goldschmied dazu meint

Ringe aus Calamizit bedeuten fuer einen Teil der Schmuckinteressenten waehrend der Vorbereitung ungemein viel und sind ueber alle Massen wichtig. Eben eine echte und bleibende Erinnerung. Mit Sicherheit einer der schönsten Augenblicke der Schmuckübergabe. Jede wahre Liebe war und ist etwas ueber alle Massen besonderes, welches es so Weise nur 7 Mal sein wird. Und wenn wir “JA” zueinander sagen und uns beiden gegenseitig die tollen Ringe fuer die Partenrschaft ueber den Finger der rechten Hand streifen, in dieser Situation moechten wir, dass sich nur diese Besonderheit auch in den schoenen Ringen ausdrueckt. Was aber macht ein Schmuckstück zu einem unverwechselbaren Schmuckstück unseres liebevollen gegenseitigen Versprechens der Liebe, das es sein soll? Wir haben hier 7fach zusammengestellt, was einzigartige Ringe zu etwas ueber alle Massen persoenlichem macht. Schmuck vom Goldschmied erweist sich fuer fast alle zukuenftigen besitzer besonders romantisch und wichtig. Ist es wirklich so wichtig, woraus die Ringe geancht sind und was sie kosten, wo es doch in erster Linie darauf ankommt, was sie uns bedeuten? So gesellt, lautet die Antwort auf genau diese Frage ueber alle Massen klar: Nein. Die symbolische und vom Goldschmied erschaffene Kraft der Ringe wird nicht durch ihren Preis besimmt. Die Macht ihrer Magie laesst sich nicht in Franken angeben schon gar nicht durch Franken beeinflussen. Das war schon vor 1000 Jahren so und ist es auch heute noch.

Calamizit: Parterringe

Calamizit: Parterringe

Es IST umgekehrt: Weil wir wissen, welches unsere wahre Liebe etwas ganz Seltenes und Kostbares ist, moechten wir, dass die Ringe, die fuer unsere Lebe stehen, ebenfals aus einem seltenen und kostbarem Material bestehen. Eben aus Calamizit. Man kann ein Geschenk das von Herzen kommt nicht in Gold aufwiegen, aber man kann ihm durch die Verwendung von Gold fuer die Ringe seinen Respekt erweisen. Die modernen Schmuckmanufakturen in der Schweiz haben sich auf die Verarbeitung dieses Edelsteines spezialisiert, dem reinsten, aber insbesonders auch am schwierigsten zu bearbeitenden Werkstoff der Natur. Im Bild geht es eine Verbindung mit Palladium ein, einem Material, dass in der Schmuckbrandche sehr selten verwendet wird, weil es sehr weich und zu empfindlich ist. Die Auswahl nur dieser Materialien spiegelt sich in den klaren, edlen Designs aus genau diesem Hause. Ringe- durch den Goldschmiede-Meister zur Freude des Kunden im Atelier gefertigt. Der garantiert gewinnbringende Tipp ueber das Thema “besondere Ringe”.

Wir können uns erst mit einem umfassenden Partnerschaftsgesetz sicher fühlen

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Trotz einem schweren Schicksalsschlag hat Beatrice Herzog einen Neuanfang gewagt. Sie setzt sich für das neue Partnerschaftsgesetz und damit für den Schutz und die Sicherheit ihrer neuen Beziehung ein.

Als wir uns vor 18 Jahren kennen lernten und uns ineinander verliebten, fragten wir nicht nach der Zukunft und kamen schon gar nicht auf die Idee, unser Zusammenleben umfassend zu regeln. Wir genossen ganz einfach unsere gemeinsame glückliche Zeit.

Wir haben ein Haus zusammen gemietet, in dem wir mit meinen beiden Töchtern zusammen glücklich lebten. Vielleicht träumten wir ganz einfach davon, dass es möglich wäre, auch ausserhalb der gängigen Norm eine Familie zu sein. Dies gelang uns auch. Wir waren von der Umgebung akzeptiert und integriert bis zu jenem Tag, an dem das Unwiderrufliche geschah: Am 21.4.1987 verunglückte meine Lebenspartnerin mit dem Auto in der Nacht tödlich.

Dass ich überhaupt vom Unfall erfuhr, habe ich der Beifahrerin zu verdanken, die den Unfall überlebt hatte. Die Polizei fand es nicht nötig mich zu informieren, da wir als Paar vor dem Gesetz nicht existent waren, und noch immer nicht sind.

Ich hatte kein Recht auf Einsicht in den Unfallbericht und kein Recht, meine Partnerin noch einmal zu sehen, um Abschied nehmen zu können. Selbst an der Beerdigung war ich nur geduldet, denn ihre Verwandten hatten ihre Entscheidung, so zu leben, niemals akzeptiert.

Am Tag nach der Beerdigung wurde ich von der Gemeindebehörde unseres Wohnortes aufgefordert, alle Unterlagen, welche meine Partnerin betrafen, abzugeben. Obwohl ich eine Vollmacht über ihre Konten hatte, wurden alle sofort gesperrt. Schliesslich gab es gesetzliche Erben, aber zu denen gehörten wir ja nicht.

Eine Woche später fuhr der Halbbruder meiner verstorbenen Partnerin mit dem Laster vor und räumte unser Haus. Alles, von dem ich nicht beweisen konnte, dass es mir gehörte, schleppte er vor unseren Augen weg.

Da der Mietvertrag unseres Hauses auf beide Namen ausgestellt und der nächste Kündigungstermin noch fern war, wollten die Verwandten meiner verstorbenen Lebenspartnerin einen Untermieter suchen, um die Hälfte der Miete nicht bezahlen zu müssen. Dass wir unser Zuhause nach einem solch schmerzlichen Verlust nicht auch noch mit einem wildfremden Menschen teilen mussten, haben wir nicht dem Gesetz sondern unserem wohlwollenden Vermieter zu verdanken, der auf den Mietanteil verzichtete.

Zum unfassbaren Schmerz kam die bittere Erkenntnis, dass ich und meine Töchter, die Familie der tödlich Verunfallten, vor dem Gesetz keinerlei Rechte hatten. Obwohl wir sechs Jahre zusammen gelebt hatten, waren wir als Paar vor dem Gesetz nicht existent!

Jahre später habe ich noch einmal einen Neuanfang gewagt. Ich lebe nun seit acht Jahren mit meiner heutigen Lebenspartnerin zusammen. Aus Schaden klug geworden, haben wir versucht, uns gegenseitig rechtlich zu schützen und abzusichern, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann. Mit unserem Anwalt haben wir einen Partnerschaftsvertrag und ein rechtsgültiges Testament ausgearbeitet, das auch die Rechte meiner Töchter berücksichtigen soll.

Ein simples Beispiel aber hat uns an unserer vermeintlichen Sicherheit wieder zweifeln lassen: Als ich auf der Post einen eingeschriebenen Brief für meine Partnerin abholen wollte, wurde die Vollmacht, welche wir uns gegenseitig gegeben hatten, nicht anerkannt. Eine solche Vollmacht sei für die Post nicht verbindlich und man würde mir den Brief auf keinen Fall aushändigen.

Wir fragen uns deshalb, ob denn überhaupt etwas verbindlich ist, solange wir ausserhalb der gängigen Norm leben müssen. Heute weiss ich, dass wir uns erst dann sicher fühlen können, wenn die umfassende Gleichstellung auf Gesetzesebene verankert sein wird.

Wir wollen nicht mehr, als uns zusteht. Wir arbeiten, zahlen unsere Steuern, tragen zum Gemeinwohl bei. Wir respektieren das Gesetz und kämpfen dafür, dass dieses Gesetz, vor dem bekanntlich alle gleich sind, auch unsere Lebensform respektiert und absichert.

Es geht um unsere Kinder

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Es geht um unsere Kinder

Fritz Lehre will nur das beste für seine Familie. Auch für seinen schwulen Sohn. Deshalb sagt er JA zur eingetragenen Partnerschaft. Und er weiss, was ein JA zum Partnerschaftsgesetz für ALLE Eltern dieses Landes bringt.

Wir sind Eltern eines schwulen Sohnes, ich bin Vater eines schwulen Sohnes. Ich wurde damals auf dem linken Fuss erwischt, als unser Sohn mich informierte: Papi, ich bin schwul. Und dann? Es ist wichtig, dass lesbische Töchter und schwule Söhne wahrgenommen, neu kennen gelernt, verstanden und akzeptiert werden. Diesen Weg müssen Eltern beschreiten, wenn ihre Tochter oder ihr Sohn ihnen mitteilt, dass sie oder er gleichgeschlechtlich fühlt.

Meistens «passiert» dies in einer vermeintlich heterosexuellen Familie und in einem vermeintlich heterosexuellen Umfeld. Was hat denn das mit dem Partnerschaftsgesetz zu tun? Das Partnerschaftsgesetz erleichtert nicht nur die Beziehungen zwischen Frau und Frau oder Mann und Mann, sondern erleichtert es auch den Eltern, ihr homosexuelles Kind wahrzunehmen und auf neue neue Art kennen zu lernen.

Glücklicherweise gibt es heute immer mehr Eltern, die ihr gleichgeschlechtlich liebendes Kind voll akzeptieren. Sie machen sich auf den Weg, sie entwickeln sich, sie informieren sich, sie nehmen wahr, sie verstehen und unterstützen. Sie sehen und lernen zu akzeptieren, dass vor ihnen immer noch das gleiche Kind steht, ihr Kind, das sie lieben und von dem sie wissen, dass es von Ihnen auch geliebt sein will. Sie sehen, dass ihr Kind eine der wertvollsten Eigenschaften überhaupt hat: Es ist liebesfähig!

Diese Eltern werden zu den wahren Experten, sie lernen und sehen in der eigenen Familie, dass ihre gleichgeschlechtlich liebenden Kinder eine ebenso wertvolle Beziehung leben wie ihre nicht gleichgeschlechtlich liebenden Kinder. Diese Eltern wissen, dass es zum Wohl ihrer Familie beiträgt, wenn homosexuelle Menschen in der Familie, in ihrem Umfeld und in der Gesellschaft voll akzeptiert werden. Mit der Annahme des Partnerschaftsgesetzes zeigt das Schweizervolk und damit die Gesellschaft uns Eltern, dass gleichgeschlechtlich liebende Menschen gelichberechtigt sind. Darüber freuen wir Eltern uns. Damit fühlen wir Eltern uns wohl.

Wir Eltern müssen diesen Weg bis zu unserem Ziel der vollen Akzeptanz gehen. Jedes Stehenbleiben, jedes Zögern tut uns und unsere Kindern nicht gut. Wenn wir auf diesem Weg stecken bleiben, dann versteht die Mutter nicht den abweisenden Vater, dann verlässt das Kind im Streit das Elternhaus, dann sprechen Kinder nicht mehr mit ihren Eltern. Stellen sie sich diese Katastrophe vor: Eltern akzeptieren ihre Kinder nicht!

Es ist von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung, Homosexuelle wahrzunehmen, zu verstehen, kennen zu lernen und zu akzeptieren. Das gilt meiner Meinung nach für alle Eltern, nicht nur für einige hunderttausend Elternteile von Lesben und Schwulen, denn Millionen von Eltern in der Schweiz wissen heute noch nicht, ob ihr Kind zukünftig vielleicht gleichgeschlechtlich fühlen wird. Da sie es noch nicht wissen, müssten sie sich eigentlich auch mit dieser Möglichkeit befassen.

Wir brauchen das Partnerschaftsgesetz, denn es zeigt allen Eltern in der Schweiz, dass auch gleichgeschlechtliche Paare vor dem Gesetz als Paar und nicht als Fremde gelten und dass auch gleichgeschlechtliche Liebe wertvoll gelebt werden kann. Damit wird es leichter, in allen Familien schon früh genug über das Thema Homosexualität positiv zu sprechen. Auch wird damit einem gleichgeschlechtlich fühlenden Kind signalisiert, dass es sich vertrauensvoll an seine Eltern wenden kann.

Jede politische Partei der Schweiz misst dem Wohl der Familie einen hohen Stellenwert zu und macht es zu einem Bestandteil des Parteiprogramms. Konsequent weitergedacht gibt es darum nur ein JA zum Partnerschaftsgesetz.

Das Partnerschaftsgesetz ist notwendig für Lesben und Schwule, für deren Eltern, Freundinnen und Freunde, für Brüder, Schwestern, Göttis und Gotten. Das Partnerschaftsgesetz ist gut für alle Eltern der Schweiz und damit auch für das gesamte Schweizervolk.

Infoblatt der Bundesverwaltung erschienen

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Die Bundesverwaltung hat ein Informationsblatt zur eingetragenen Partnerschaft herausgegeben.

Auf den Webseiten des Bundesamts für Justiz ist neben der geänderten Zivilstandsverordnung, die für Laien nicht einfach lesbar ist, ein übersichtliches Informationsblatt erschienen (Download rechts), das über die wichtigsten Verfahrensregeln betreffend der eingetragenen Partnerschaft informiert.

Auch die wichtigsten rechtlichen Konsequenzen der eingetragenen Partnerschaft sowie ergänzende Bestimmungen betreffend das Verfahren bei ausländischen Personen werden behandelt.

Auflösung des Vereins JA zum Partnerschaftsgesetz

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Nach grosszügigen Zuwendungen der Organisationen PINK CROSS, LOS und NETWORK sowie vieler Einzelpersonen ist der Verein JA zum Partnerschaftsgesetz nun schuldenfrei und wird per Ende September aufgelöst.

Auch im Laufe des Jahres 2006 wurden einige Tausend Franken von Privatpersonen und Vereinen gespendet, dafür sind wir sehr dankbar. Die restlichen Verbindlichkeiten konnten durch grosszügige Zuwendungen der Gründungsorganisationen PINK CROSS, LOS und NETWORK getilgt werden.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Delegiertenversammlung wird der Verein JA zum Partnerschaftsgesetz somit per Ende September 2006 aufgelöst.

Rosmarie Zapfl, Nationalrätin CVP, ZH

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“Lesben und Schwule haben die gleichen Pflichten wie heterosexuelle Menschen. Sie bezahlen Steuern und AHV Beiträge, sie leisten Militärdienst und so ist es ein Gebot der Gerechtigkeit, dass sie neben Pflichten auch die dazugehörenden Rechte bekommen.”

Auch gleichgeschlechtliche Paare möchten wie alle Menschen, ihre Beziehung rechtlich absichern. Heute gelten sie vor dem Gesetz nicht als Paar, sondern als Fremde und sind massiv diskriminiert. Das heute geltende Recht orientiert sich weitgehend an der Ehe. Da gleichgeschlechtliche Paare keine solche eingehen können, sind sie im Erbschafts- und Schenkungsrecht, Steuerrecht, Sorge- und Adoptionsrecht, Sozialversicherungsrecht, Aufenthaltsrecht für ausländische Partnerinnen und Partner aber auch im Besuchsrecht in Gefängnissen und Spitälern benachteiligt. Die Bundesverfassung unseres Landes jedoch bestimmt: „Alle Menschen sind vor dem Gesetze gleich“. In der revidierten Verfassung von 1999 wurde darüber hinaus ein Diskriminierungsverbot bezüglich der Lebensformen aufgenommen.

Lesben und Schwule haben die gleichen Pflichten wie heterosexuelle Menschen. Sie bezahlen Steuern und AHV Beiträge, sie leisten Militärdienst und so ist es ein Gebot der Gerechtigkeit, dass sie neben Pflichten auch die dazugehörenden Rechte bekommen.

Mit dem Partnerschaftsgesetz, über das wir am 5. Juni abstimmen werden sollen sie diese Rechte bekommen. Sie können eine eingetragene Partnerschaft eingehen, wenn sie das wünschen. Das Gesetz ist eine Kompromisslösung die von der grossen Mehrheit des Parlamentes unterstützt wird. Es ist ein Gesetz das nicht nur für gleichgeschlechtliche Paare sondern auch für Behörden und Institutionen Klarheit bringt.

Die eingetragene Partnerschaft bringt neben Rechten auch Pflichten. Gleichgeschlechtliche Paare tragen Verantwortung für den Partner, die Partnerin in einer Notlage, im Bereich der Steuern und AHV sind es dieselben Verpflichtungen welche Ehepaaren auferlegt sind. Die eingetragene Partnerschaft ermöglicht gleichgeschlechtlichen Paaren in einer rechtlich anerkannten und geregelten Partnerschaft zu leben. Diese Regeln umfassen z.B. Erb- und Besuchsrechte, das Zeugnisverweigerungsrecht, Sozialversicherungsansprüche und sie werden als Angehörige anerkannt.

Viele gleichgeschlechtliche Paare haben sich schon durch privatrechtliche Regelungen abgesichert. In allen wichtigen Rechtsgebieten ist jedoch eine vertragliche Lösung gar nicht möglich. Nur der Staat kann z.B. gesetzliche Erbberechtigung, Ansprüche und Pflichten gegenüber Sozialversicherungen, Fürsorge- und Steuerbehörden regeln.

Die eingetragene Partnerschaft stellt die Bedeutung der Familie nicht in Frage. Es entspricht im Gegenteil doch gerade familiärer Solidarität, das Leben gemeinsam zu verbringen und sich gegenseitig Beistand zu leisten. Lesben und Schwule sind ihrerseits eingebettet in Familien. Sie haben Eltern, Geschwister, Kinder, Neffen und Nichten und viele weitere Verwandte. Sie haben ein Umfeld, das familiär geprägt ist und gehen nicht einsam und allein durchs Leben.

Durch das neue Gesetz bleibt die Ehe als Institution unangetastet. Sie bleibt nach wie vor ausdrücklich heterosexuellen Paaren vorbehalten, ebenso wie die eingetragene Partnerschaft nur gleichgeschlechtlichen Paaren zugänglich sein wird. Die Institution der Ehe bleibt in ihrer traditionellen Bedeutung also unberührt. Die eingetragene Partnerschaft ist deshalb auch keine Konkurrenz zu Ehe, sondern eher eine Ergänzung. Während die eingetragene Partnerschaft damit den einen, nämlich den Lesben und Schwulen mehr persönliche Freiheit gewährt, nimmt sie den anderen, nämlich den heterosexuellen Ehepaaren nichts weg. Sie fügt auch niemandem Schaden zu.

Sexualität gehört zu jedem Menschen und sie zu leben ist das Recht jedes Menschen. Sie ist viel- und verschiedenartig, sie dient nicht nur der Kindererzeugung sondern ist Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen. Auch gleichgeschlechtliche Paare haben dasselbe Bedürfnis wie alle anderen Menschen.

Noch immer herrschen in der Gesellschaft zahlreiche Vorurteile gegenüber alternativen Lebensformen. Die Ehe gilt trotz veränderter gesellschaftlicher Realität noch immer ausschliesslich als Norm. An ihr orientiert sich die Moral und das Rechtssystem. So ist nicht verwunderlich, dass vor allem gegenüber gleichgeschlechtlich orientierten Frauen und Männern Vorurteile bestehen und sie unter Ausgrenzung zu leiden haben.

Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Menschen entspringt oft den Ängsten ihrer Mitmenschen. Die Angst vor Infragestellung zentraler Normvorstellungen und des gängigen Männlichkeits- und Weiblichkeitsideals, vor Angriffen auf die traditionelle Familie oder vor eigenen lesbischen und schwulen Anteilen.

Mit meinem Ja zum Partnerschaftsgesetz möchte ich einen Beitrag dazu leisten, das Thema Homosexualität gesellschaftlich zu enttabuisieren. Die eingetragene Partnerschaft ermöglicht lesbischen und schwulen Paaren, ihre Beziehung mit rechtlicher Wirkung versehen zu lassen.